Setzt nun auch auf Blockchain: Facebook. Quelle: Keystone .

Mark Zuckerberg hat eine Blockchain-Gruppe eingesetzt. Doch wie passt die dezentrale Technologie zum Monopolisten Facebook?

Von David Torcasso
am 16.05.2018

Blockchain und damit verbunden Kryptowährungen sind das pure Gegenteil von Facebook : Das soziale Netzwerk ist ein weltweiter Monopolist, während Blockchain und Kryptowährungen für ein dezentralisiertes System stehen. Doch jetzt scheint es, dass sich Gegensätze eben doch anziehen. 

Im Zuge der öffentlichen Kritik an 090 Waldl ufer Henni 125 Sand 496302 0GdUHBR2c Facebook in den letzten Wochen hat sich Mark Zuckerberg auch schon öffentlich über Blockchain geäussert: Er finde die Technologie spannend und wolle mehr darüber wissen. Nun scheint es, dass der Facebook-Chef diesen Worten Taten folgen lässt. Zusammen mit seinem neu aufgestellten Management , darunter der Leiter einer neuen Blockchain-Gruppe, David Marcus , scheint das soziale Netzwerk mit der neuen Technologie experimentieren zu wollen.

Was Waldl Sand ufer 125 496302 Henni 090 qHr8eN2 Facebook konkret vor hat, ist aber nicht bekannt, doch hat die « Financial Times » Überlegungen dazu angestellt. Ein interessanter Aspekt ist dabei die Personalie David Marcus . Mit ihm hat ein Experte die Blockchain-Aufgabe übernommen: Der 45-Jährige war zuvor für den Facebook-Messenger verantwortlich, vor Facebook hat er für PayPal gearbeitet. Auch sitzt er im Vorstand von Coinbase, der grossen amerikanischen Krypto-Währungsbörse. Der Mann hat also viel Ahnung von Blockchain und von Zahlungsabwicklungen. 

Für Zahlungen, für Privatsphäre – Blockchain verspricht Heilung

Denkbar wäre also, dass Facebook eine eigene Kryptowährung lanciert, die auf der Blockchain basiert. Interessant für Facebook wäre etwas das Thema «Micropayments». Spannend wäre eine Zahlungsabwicklung über Blockchain auch für Verlage und Medienhäuser. Sie könnten mit dieser Technik ein Entgelt dafür erhalten, dass Facebook und seine Nutzer von News-Geschichten «profitieren». 

Auch andere Funktionen sind möglich. Die Blockchain-Technologie könnte Facebook etwa behilflich sein, die Privatsphäre zu verbessern und Daten in den Griff zu bekommen, beziehungsweise dem Nutzer mehr Kontrolle über seine eigenen Daten zu gewähren. Denn die Blockchain-Technologie verhilft dem Nutzer dazu, dass er seine Daten selbst besitzt.

Blockchain-Anwendungen könnten Facebook bei weiteren Herausfoderungen nützlich sein: Über die Bekämpfung von gefälschten Konten, dem Eindämmen von «Trolls» oder «Fake News» sowie der Identitätsprüfung von Nutzern. Eine solche Identitäsprüfung wird spannend, weil Facebook künftig auch als Dating-Seite tätig sein möchte.

Back to the roots

Zuckerberg weiss auch, dass er gegenüber der Konkurrenz nicht den Anschluss verpassen darf. Und im Bereich Blockchain ist diese sehr aktiv: Gerade eben hat der russische Kurznachrichtendienst Telegram, der mit einer Verschlüsselung arbeitet, rund 1,7 Milliarden Dollar durch den Verkauf von eigenen Tokens eingesammelt. Jetzt will Telegram eine eigene Blockchain lancieren. 

Doch könnte sich Facebook tatsächlich an ein solch dezentralisiertes System auf einer Blockchain gewöhnen? In Anbetracht dessen, dass Facebook eine extrem zentralisiertes Netzwerk ist, das mit zehntausenden von Mitarbeitern hauptsächlich von einer Zentrale aus dem Silicon Valley aus agiert? Mit der Lancierung einer Blockchain müsste Facebook die Kontrolle an die Nutzer abgeben. Ein solcher Schritt würde das Geschäftsmodell des Konzern grundlegend verändern.

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